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Willkommen auf den Internetseiten des KIT Erding Freising e.V.!
Was macht KIT ?
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Betreuung bei Notfalleinsätzen im Rahmen eines
Einsatzes von Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr
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24 Stunden - kostenlos und gemeinnützig
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Wir helfen Menschen nach einem traumatischen Ereignis,
bei starker seelischer Belastung
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Nach Tod eines Kindes, Familienmitglieds, Freundes,
Verkehrsunfällen, Unglücken
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Seit 10 Jahren in den Landkreisen Freising/Erding
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Achtung! Die Alarmierung erfolgt nur über die
Integrierte Leistelle Erding und nur durch Fachpersonal (Rettungsdienst,
POL, FW etc.)
Krisenintervention im Rettungsdienst -
Wir sind ein gemeinnütziger Verein der sich aus Spenden finanziert.
Unser Spendenkonto:
Arbeitskreis Krisenintervention e.V.
Sparkasse Freising
Konto: 492009
BLZ: 700 510 03
Das KIT Erding Freising e.V. feiert seinen 15. Geburtstag ! Herzlichen Glückwunsch!

15 Jahre KIT: Die Notärzte für die Seele
(Erdinger Anzeiger 11.05.12, von Hans Moritz)
Erding - Der plötzliche Tod eines Menschen versetzt dessen Angehörige in eine psychische Ausnahmesituation. Für die ersten Stunden nach einem solch radikalen Einschnitt ist das Kriseninterventionsteam Erding - Freising da. Jetzt feiert das KIT 15-jähriges Bestehen.
Rund um die Uhr erreichbar: die Ehrenamtlichen des Kriseninterventionsteams um ihren Einsatzleiter Klaus Hippe
Die Rettungskette hat hierzulande schon seit Jahrzehnten dicke, fest miteinander verbundene Glieder. Ereignet sich etwa ein schwerer Unfall, sind Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr rasch zur Stelle. Doch bis 1997 hatte diese Kette ein Loch. Denn um die seelischen Wunden, die schwerste Verletzungen oder gar der Tod eines Nachstehenden rissen, blieben unversorgt. Hinterbliebene, aber auch andere Unfallbeteiligte oder Zeugen waren auf sich alleine gestellt, mussten gerade in den ersten Stunden nach dem radikalen Einschnitt in ihr Leben selbst mit dem Erlebten fertig werden.
Nachdem München eine Vorreiterrolle eingenommen hatte, wurde vor 15 Jahren auch in den Landkreisen Erding und Freising ein Kriseninterventionsteam aufgebaut - unter dem Dach des Malteser Hilfsdienstes. Damals war auch noch der Landkreis Ebersberg mit ihm Boot. Der Startschuss fiel am 1. April 1997. Seither arbeitet das KIT eng mit der Notfallseelsorge zusammen, also mit Geistlichen, die sich ebenfalls um Menschen kümmern, die gerade eine nahestehende Person verloren haben oder Zeuge einer Katastrophe geworden sind.
24 Mitglieder umfasst das KIT Erding - Freising heute. Seit Jahren ist Klaus Hippe ihr Einsatzleiter.
Und der kann von vielen Einsätzen berichten, die auch in der Bevölkerung haften geblieben sind, etwa der bewaffnete Sturmlauf eines jungen Mannes auf die Wirtschaftsschule in Freising mit zwei Toten 2002, das Flugzeugunglück in Reisen 2004, der Mord an einer hochschwangeren Taufkirchenerin 2011, der Doppelmord von Notzing im April und zuletzt das überfahrene und tödlich verletzte fünfjährige Mädchen in Mintraching. Aber auch über die Landkreisgrenzen hinaus war das KIT aktiv. Hippe erinnert sich an den Einsatz nach dem Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall 2006. "In all diesen Fällen gab es Hinterbliebene und Zeugen, die plötzlich vor dem Nichts standen", berichtet Hippe.
Doch das Gros der Alarmierungen, die über die Integrierte Leitstelle Erding eingehen, spielen sich buchstäblich hinter verschlossenen Türen ab. "Wir sind immer dabei, wenn etwa die Polizei eines Todesnachricht überbringt oder ein Mensch in den eigenen Wänden verstirbt", schildert Hippe, der zugleich den Erdinger Maltesern vorsteht.
Dabei legt er großen Wert auf den Hinweis: "Wir sind keine Psychologen, die posttraumatische Belastungsstörungen therapieren." Vielmehr sei das KIT erster, kurzfristiger Ansprechpartner - sozusagen die Notärzte für die Seele. "Gerade in den ersten Stunden nach einem traumatischen Erlebnis ist Beistand wichtig." Die Reaktionen, das weiß Hippe aus langjähriger Erfahrung, fallen höchst unterschiedlich aus. "Die einen sind ganz still und in sich gekehrt. Andere fangen laut an zu schreien. Es gibt sogar Menschen, die sich aus Verzweiflung selbst oder andere verletzen wollen." Ein Einsatz dauere zwischen fünf Minuten und mehreren Stunden. "Danach organisieren wir weitergehende, langfristige Hilfen, etwa über die Caritas oder die Münchner Trauma-Ambulanz", erklärt der Einsatzleiter.
Er koordiniert sämtliche Alarmierungen und steht auch für ein internes Gespräch nach einem Einsatz zur Verfügung. "Wir haben gelernt, das Erlebte nicht zu nah an uns heranzulassen. Das funktioniert auch ganz gut", versichert er. Er hat die Erfahrung gemacht: Je vergleichbarer die Lebenssituation, etwa Kinder im gleichen Alter, von Helfer und Hinterbliebenen sind, "desto schwieriger ist die Betreuung". Grundsätzlich stehe aber jeder KITler für jede Alarmierung zur Verfügung.
Wer zum KIT will, sollte 23 Jahre und älter sein. 160 Stunden dauert die praktische und theoretische Ausbildung. Ein Sanitätshelferkurs wird vorausgesetzt. "Schließlich können wir auch in die Lage versetzt werden, etwa bei einem Unfall selbst Erste Hilfe leisten zu müssen."
Das KIT Erding - Freising hat sich längst einen guten Ruf weit über die Region hinaus gemacht. Bereits zweimal hielten die Mitglieder ein internationales und hochkarätiges Symposium in Weihenstephan ab. 2013 soll laut Hippe das Dritte folgen.
Maßgeblich unterstützt wird das KIT vom Malteser Hilfsdienst, der Einsatzkleidung und Fahrzeuge zur Verfügung stellt. Denn die Krisenhelfer sind rein ehrenamtlich tätig. Einen Wunsch zum Geburtstag hat Hippe: "Es wäre schön und hilfreich, wenn unsere Tätigkeit als Kassenleistung anerkannt würde. Das würde unsere Arbeit enorm erleichtern." Er gibt zu bedenken: "Seelische Unterstützung unmittelbar nach einem Ereignis, kann teure Folgekosten sparen."
Sein 15-jähriges Bestehen feiert das KIT Erding - Freising am morgigen Samstag. Um 17 Uhr findet in der Pfarrkirche in Aufkirchen ein Gottesdienst statt, der von den Gospelsternen gestaltet wird. Der Eintritt ist frei, Spenden fürs KIT werden erbeten. Um 19 Uhr schließt sich im Bürgersaal in Eichenried eine - interne - Feier an.
(Hans Moritz)
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4. Symposium
der Krisenintervention
am Samstag, den
21. Mai 2011 in Freising
FOTOS
zum Symposium gibts
hier !!! |
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Gästebuch
zum 4. Symposium der Krisenintervention 2011
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vielen Dank für die super gelungene Veranstaltung
am Samstag!!!!!!
Monika Knöferl |
Wir möchten uns recht herzlich bedanken für
die gelungene Veranstaltung am letzten Samstag. Wir waren das erste
Mal dabei und es hat uns total gut gefallen. Die Vorträge und
vor allem der reale Einsatz waren für uns sehr lehrreich. Der
Einsatz hat uns viel gebracht und auch die Mimen waren super. Wir
hoffen, dass wir wieder eine Einladung zum nächsten Symposium
erhalten.
DLRG-Bad Kissingen, gez. Barbara Grosse und Gudrun Gamble (23.05.2011) |
Hallo KIT Team
ich wollte noch mal ein dickes Lob aussprechen und DANKE sagen für
euere hervorragende Arbeit. Der Fragebogen gab das gar nicht her,
was wir 2 TN des MHD Straubing euch sagen wollten.
Es war alles perfekt: Vom Haarspray bis zu den Gummibärchen.
Also ihr habt euch echt was einfallen lassen. Von anfang an hatte
man das Gefühl willkommen zu sein. Dies gelingt nicht jeder Gliederung.
Man hat dort zwar ein Seminar oder einen Lehrgang, aber dass so mit
Blumenschmuck gearbeitet wurde wie bei euch ist mir noch nie untergekommen.
Referenten, Essen, Seminartermine waren auf den Punkt, genauso wie
die Inhalte. Also noch mal ein Danke an das gesamte Team. Es war ein
rundrum schöner Tag!
Liebe Grüße Brigitte Winklmeier und Margit Schmid aus
Straubing |
| Hallo Kit-Team,
wir können den Lobeshymnen unserer Vorredner nur beipflichten.
Wirklich eine hervorragende Leistung.
KIT-Augsburg gez. Heike Huthmmann und Volker Czastrau (24.05.2011)
PS: Die Idee, die Vorträge auf einen USB-Stick zu laden und
jedem Teilnehmer zu überreichen war grandios. Leider musste
ich feststellen, dass mein USB-Stick kaputt ist und somit komme
ich nicht an die Vorträge. Echt schade, aber möglicherweise
haben diese Problem auch andere Teilnehmer.
Antwort vom KIT Team: Wir bedauern, wenn einige USB-Sticks nicht
funktionieren sollten. Leider ist dies bei dieser großen Menge
unvermeidlich, da wir nicht jeden Stick einzeln prüfen konnten.
Wir bitten alle Teilnehmer, die das selbe Problem haben, sich bei
uns zu melden - wir senden Ihnen gerne die Vorträge zu. Vielen
Dank !
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KIT freut sich über großzügige Spende
Über eine Spende von 1000 EUR freut sich das Kriseninterventionsteam Erding Freising e.V., überreicht von Hans Hiedl von der Glaserei Hiedl aus Freising.
„Ich hätte nie gedacht, dass ich selbst einmal in so eine Situation kommen würde und das KIT hat mir in schweren Stunden sehr geholfen“, so Hans Hiedl. Er wünscht sich, dass die Arbeit des KIT noch weiter bekannt wird und unterstützt den Verein, der ausschließlich ehrenamtlich arbeitet. „Das Geld kommt direkt bei unseren Helfern und KIT-Betreuern an.“ berichtet Dr. Birgit Hecher vom KIT. „Es wird zu 100 % z.B. für Fortbildungen oder Einsatzkleidung verwendet. Alle unsere Mitglieder arbeiten in Ihrer Freizeit und ehrenamtlich, da geht kein Cent für unnötige Verwaltungskosten verloren.“
Das KIT freut sich sehr über diese wichtige Unterstützung und sagt vielen herzlichen Dank !

Foto: Hans Hiedl von der Glaserei Hiedl überreicht eine großzügige Spende von 1000 EUR an die ärztliche Leiterin des KIT Dr. Birgit Hecher. |
Spende von Christine Westermaier (November 2011)
Der 50. Geburtstag von Christine Westermaier steht ganz im Zeichen der Wohltätigkeit. Anstatt von Geschenken sammelte das Geburtstagskind und übergab eine großzügige Spende von 1000 Euro an das Kriseninterventionsteam (KIT) Erding Freising e.V..
Foto: Der 2. Vorsitzende Alexander Bauer freut sich über eine Spende von 1000 EUR, überreicht von Christine Westermaier.

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KIT probt den Ernstfall: Bub (12) stirbt bei Brand in Landschulheim
(Münchner Merkur 23.05.2011)
Ein Jahr lang hatte das Team des Kriseninterventionsteams (KIT)
Erding-Freising geplant und vorbereitet, damit das 4. KIT-Symposium
in Freising über die Bühne gehen konnte. Rund 200 Teilnehmer
aus ganz Deutschland waren gekommen, um sich bei Vorträgen
und Referaten fortbilden zu lassen.
Ein Jahr lang hatte das Team des Kriseninterventionsteams (KIT)
Erding-Freising geplant und vorbereitet, damit das 4. KIT-Symposium
in Freising über die Bühne gehen konnte. Rund 200 Teilnehmer
aus ganz Deutschland waren gekommen, um sich bei Vorträgen
und Referaten fortbilden zu lassen.
Zum Glück nur eine Puppe: Notärztin Dr. Birgit Hecher
konnte nur noch den Tod des zwölfjährigen Thomas feststellen.
Weil jedoch auch die beste Theorie die ehrenamtlichen Kräfte
nicht ganz auf das vorbereiten kann, was einen an dramatischen
Szenen bei einem Großschadensfall erwartet, gab es auch
das Seminar G. Dabei handelt es sich um eine Echtzeitübung
mit Feuerwehr, Rettungsdiensten, jeder Menge Statisten und sogar
einem echten Leichenwagen der Firma Denk. Denn, so das Szenario,
das am Samstag auf dem Gelände des ehemaligen Standortübungsplatzes
bei Haindlfing nachgestellt wurde: Brand im Landschulheim, ein
Koch mit schweren Verbrennungen, ein Kind, das sich bei seinem
Rettungsversuch schwer verletzte, sowie der zwölf Jahre alte
Thomas, für den jede Hilfe zu spät kam und
der im Sarg abtransportiert wurde.
Die Sirenen heulen auf - los gehts für die Einsatzkräfte.
Das Ziel, wie es der Vorsitzende des KIT Erding-Freising, Klaus
Hippe, verkündet: Die Leute werden gestresst.
Schon nach ein paar Minuten ist klar: Ziel erreicht. Hustend,
keuchend und schreiend laufen Leute aus dem Gebäude, Notärzte
reanimieren, Feuerwehrler mit schwerem Atemschutz sind überall
zu sehen. Und vor allem: Die, die sich retten konnten, und die
Kinder, die gerade von einem Ausflug zurückkommen, sind völlig
panisch. Da sind die KIT-Kräfte gefragt: Immer wieder müssen
sie die Leute davon abhalten, in das brennende Gebäude zurückzulaufen,
um nach Freunden zu suchen. Es bricht Streit aus: Gegenseitig
beschuldigen sich die Statisten, den Brand verursacht, nicht geholfen
zu haben. Während die einen wütend schreien, sind die
anderen völlig lethargisch, starren vor sich hin und wimmern.
Die Kräfte sind gefordert. Sie müssen die Menschen beruhigen,
trösten, nehmen sie in den Arm. Vor allem: Man muss die Leute
im Gasthaus zum Goldenen Hirschen (einem großen
Zelt) festhalten, sie mit gesicherten Informationen versorgen.
Und das, so stellt sich bei der Vielzahl von Hilfskräften
heraus, ist überhaupt nicht so einfach. Was ist mit Markus
passiert? Und wo ist eigentlich der zwölfjährige Thomas?
Knifflig wird die Situation, als die Feuerwehr den toten Thomas
aus dem Landschulheim bergen kann - und die Notärztin
feststellen muss: Zu spät. Deckt ihn zu. Kinder,
Betreuer und Angestellte des Landschulheims bemerken, wie der
Leichenwagen der Firma Denk vorfährt. Und kurze Zeit später
informiert KIT: Thomas ist leider verstorben. Nächste
Herausforderung: Wir wollen Thomas noch einmal sehen.
Auch darauf müssen die KIT-Kräfte vorbereitet sein:
Wenn das mit Anstand geht, kann ich es euch erlauben.
Und es geht mit Anstand: In Zweiergruppen, begleitet von KIT-Mitarbeitern,
nehmen die Kinder Abschied von ihrem Freund - das Ende der Übung,
an die sich eine Manöverkritik anschloss. Denn immerhin gilt
auch für das KIT: Aus Fehlern kann man lernen.
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Feuer
in Gärtnerei fordert ein Todesopfer
(Münchner Merkur, 23.05.2011)
Freising - Bei einem Brand ist am Montag der
Chef einer Freisinger Gärtnerei ums Leben
gekommen. Der 59-Jährige konnte nur noch
tot aus dem ausgebrannten Dachgeschoss des Betriebsgebäudes
geborgen werden.
Dramatische Szenen spielten sich ab: Dichter
Qualm verdunkelte den Himmel über Neustift,
Kräfte der beiden Freisinger Wachen sowie
aus Pulling und Attaching waren angerückt,
ebenso wie die Helfer von BRK, Malteser, der
Polizei Freising und der Kripo Erding. Weil
sich die Hinweise verdichtet hatten, dass der
Inhaber des Betriebs im Büro sein könnte,
das im Dachgeschoß untergebracht war,
rückte ein Trupp FFW-Männer unter
schwerem Atemschutz in das brennende Gebäude
vor: Sie konnten den Mann nur noch tot bergen.
Wie die Polizeidirektion Oberbayern mitteilte,
war das Feuer direkt im Büro ausgebrochen.
Aus dem nahegelegene Wohnhaus wurde eine ältere
Frau von einem Polizisten (34) in Sicherheit
gebracht. Dabei zog sich der Beamte eine leichte
Rauchvergiftung zu. Das Kriseninterventionsteam
betreute die Angehörigen des toten Betriebsinhabers.
Gegen 7 Uhr war das Feuer in der Asamstraße
entdeckt worden. Obwohl nur Feuerschein
und Rauchentwicklung gemeldet worden waren,
verdichteten sich nach weiteren bei der Integrierten
Leitstelle Erding eingelaufenen Meldungen die
Anzeichen dafür, dass es sich um
ein größeres Feuer handeln muss,
meldet Florian Wöhrl von der FFW Freising:
Die Alarmstufe wurde erhöht.
Als die ersten Einsatzkräfte an der Gärtnerei
ankamen, hatte der Dachstuhl des Flachbaus gerade
in voller Ausdehnung durchgezündet.
Nach der Bergung des Toten drangen mehrere Trupps
unter Atemschutz mit zwei C-Rohren in das Gebäude
ein, um den Brand in den Griff zu bekommen.
Von außen schirmten weitere Kräfte
die unmittelbar angrenzenden Bauten ab und unterstützten
auch von der Drehleiter aus den
Löschangriff. Wegen der großen Zahl
eingesetzter Atemschutzgeräteträger
(insgesamt 24), forderte Stadtbrandinspektor
Anton Frankl weitere Wehrmänner zur Unterstützung
an, die von den Feuerwehren Pulling und Attaching
gestellt wurden. Wöhrl: Nach einer
guten halben Stunde war das Feuer unter Kontrolle.
Arbeitsintensiv gestalteten sich die Nachlöscharbeiten:
Bis Mittag räumten die Feuerwehrmänner
unter Atemschutz Brandgut aus dem völlig
zerstörten Dachgeschoß. Mit mehreren
Wärmebildkameras wurden Glutnester aufgespürt.
Die Feuerwehr war mit zehn Fahrzeugen und insgesamt
53 Helfern bis in die Mittagsstunden im Einsatz.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten
Schätzungen der Polizei auf rund 80 000
Euro. Das angrenzende Wohnhaus und die Gärtnerei
wurden durch das Feuer nicht beschädigt.
Die polizeilichen Ermittlungen zur Klärung
der Brandursache übernehmen die Kripo Erding
und ein Brandsachverständiger des Landeskriminalamtes.
Zudem hat die Staatsanwaltschaft Landshut noch
gestern eine Obduktion des Toten beantragt.
Wolfgang Schnetz
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Opel rast
auf B388 in Familienauto - 5 Verletzte
(15.
Januar 2011, Münchner Merkur)
Moosinning - Fünf Verletzte, darunter
zwei Kinder und ein 68-Jähriger in Lebengefahr
- das ist die Bilanz eines schweren Unfalls
am Samstag auf der B 388 zwischen Altenerding
und Moosinning.
Einem Trümmerfeld glich die B 388 am Samstagvormittag
nach dem schweren Unfall auf Höhe des Ortsteils
Eching.
Um punkt 10 Uhr hieß es Großalarm
für die Feuerwehren Moosinning und Altenerding,
die Kreisbrandinspektion Erding, den BRK-Rettungsdienst
mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst, den Malteser
Hilfsdienst vom Flughafen und das Kriseninterventionsteam
(KIT) der Malteser Erding-Freising.
Foto: Moritz
Der 68 Jahre alte Fahrer eines Opels wollte
ersten Erkenntnissen der Erdinger Polizei zufolge
vom Ortsteil Eching (Gemeinde Moosinning) kommend
nach links auf die B 388 in Richtung Erding
abbiegen. Dabei übersah er einen BMW, in
dem eine fünfköpfige Familie aus Erding
in Richtung München unterwegs war. Beide
Fahrzeuge prallten mit hoher Wucht frontal aufeinander.
Die Wrackteile lagen weit verstreut. Dabei wurde
der Verursacher im Wrack eingeklemmt. Er wurde
von der Feuerwehr unter Einsatz schweren Bergegerätes
befreit. Im Rettungswagen stellte sich heraus,
dass bei dem Mann nicht zuletzt aufgrund einer
internistischen Vorerkrankung Lebensgefahr bestand.
Daraufhin wurde der ADAC-Rettungshubschrauber
Christoph 32 vom Klinikum Ingolstadt angefordert.
Im BMW mussten vier Verletzte versorgt werden:
die 33 Jahre alten Eltern und ihre sechs sowie
neun Jahre alten Kinder. Ein gerade einmal sechs
Monate altes Kleinkind hatte Glück: Es
kam dank Babyschale unverletzt davon. Ein Polizeibeamter
lobte die Familie: Die waren alle vorschriftsmäßig
gesichert, auch deswegen ist es hier eher glimpflich
ausgegangen.
Die Verletzten wurden ins Krankenhaus Erding
sowie ins Klinikum München-Schwabing eingeliefert.
Insgesamt waren drei Rettungswagen und drei
Notärzte vor Ort. Die Feuerwehren waren
mit gut 30 Einsatzkräften auf der B 388.
Das KIT kümmerte sich um die Angehörigen
des 68-Jährigen. Der Crash ereignete
sich unweit des Hauses der Familie.
Aufgrund der Schwere des Unfalls und der lebensbedrohlichen
Verletzungen des Verursachers ordnete die Staatsanwaltschaft
Landshut ein unfallanalytisches Gutachten an.
Die B 388 war deswegen bis in den frühen
Nachmittag hinein total gesperrt. Die Polizei
beziffert den Schaden am Opel mit mindestens
20 000 Euro, den am BMW mit rund 15 000 Euro.
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Traurige
Gewissheit: Christian R. ist tot (11/2010)
Fraunberg - Der vermisste 17-Jährige aus
Fraunberg wurde am Mittwochmittag tot aus der
Strogen geborgen. Er war seit Samstagacht vermisst
worden.
Mehr als drei Tage lang bangte Fraunberg um
den vermissten Christian R. Seit gestern Mittag
herrscht schreckliche Gewissheit: Der 17-Jährige
wurde um 12.45 Uhr tot aus der Strogen geborgen.
Am Fundort, nur wenige Meter vom Weiler Singlding
und dem Fraunberger Ortsschild entfernt, hatten
Taucher der Bereitschaftspolizei eine Stunde
zuvor eine Jacke gefunden. Nicht weit davon
entdeckten sie schließlich den Leichnam
in 1,60 Metern Tiefe am Grund des Baches.
Die Polizei geht von einem Unglücksfall
aus. Es gibt keinerlei Hinweise auf Fremd-
oder Gewalteinwirkung, berichtete gestern
Ulrich Pöpsel, Sprecher des Polizeipräsidiums
Oberbayern Nord, vor Ort. Deswegen sei auch
nicht klar, ob überhaupt eine Obduktion
durchgeführt wird.
15 Taucher der Bereitschaftspolizei München
und Dachau hatten am Mittwoch in dem Bereich
des Bachlaufs zwischen Angelsbruck und Fraunberg
weitergesucht. Tags zuvor hatten Leichenspürhunde
rund 50 Meter entfernt vom letztlichen Fundort
angeschlagen. Die Tiere hatten in Booten der
Wasserwacht sitzend nach Gerüchen aus der
Strogen gewittert (wir berichteten).
Nach Angaben Pöpsels haben Verwandte den
Toten identifiziert. Nun werden die Angehörigen
von einem Kriseninterventionsteam betreut. Schon
direkt nach dem Auffinden des Leichnams dürfte
es kaum Zweifel gegeben haben, um wen es sich
handelt. Denn Christian R. hatte sich am Sonntagmorgen
gegen 2 Uhr zu Fuß auf den Heimweg von
einer Party gemacht. Der Fundort lässt
sich nach Angaben Pöpsels sehr gut mit
der Marschroute erklären.
Wie berichtet war der 17-Jährige Samstagnacht
mit zwei Freunden losgegangen. Doch er kehrte
alleine um, seitdem hatte ihn niemand mehr gesehen.
Am Sonntagmittag startete eine große Vermisstensuche
entlang der Strogen zwischen dem Fraunberger
Schloss und Angelsbruck. In diesem Bereich war
Christians Handy zuletzt geortet worden.
Ein Hubschrauber mit Wärmesuchkamera und
rund 100 Kräfte, unter anderem Taucher
und Wasserwachtler in Booten, waren am Sonntag
erfolglos geblieben - ebenso am Montag und Dienstag.
In dem trüben Wasser der Strogen und nahen
Tümpeln war die Suche sehr schwierig gewesen.
(Timo Aichele)
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Nichts für schwache
Nerven
(Merkur 20.06.2010)
Freising - Drei hochkarätige Vorträge,
sechs interessante Seminare, rund 200 Teilnehmer:
Das Symposium des Arbeitskreises Krisenintervention
Erding Freising (KIT) am Samstag stand ganz
im Zeichen der Information und des Gedankenaustauschs
- und das nicht nur für Notfallhelfer,
sondern auch für Mitglieder anderer psychosozialer
Einrichtungen. Ein Tag, der nichts für
schwache Nerven war.
Ein hochinteressantes Symposium
stellte der Arbeitskreis Krisenintervention
auf die Beine hier mit Alexander Bauer
(2. Vorsitzender),Dr. Birgit Hecher (ärztliche
Leiterin), Fachanwalt Dr. Robert Jofer und Vorsitzender
Klaus Hippe (v.l.). Foto: Lehmann
Gleich zu Beginn musste man gut gefrühstückt
haben, denn Professor Matthias Graw, Leiter
des Instituts für Rechtsmedizin an der
LMU in München, präsentierte Bilder,
die er nach eigener Aussage einem Laienpublikum
nicht zeigen würde. Und so war denn manch
ein Puh! oder tiefes Durchatmen
im Hörsaal zu vernehmen, als Graw mit Fotos
die Arbeit der Rechtsmedizin in den verschiedenen
Bereichen vorstellte: 19 obduzierende Ärzte
müssen in München pro Jahr 2500 Leichen
untersuchen - im Stundentakt, so
Graw.
Was KIT-Mitarbeiter immer wieder vor besondere
Herausforderungen stellt, ist der Umgang mit
trauernden Kindern. Was man den Kleinen sagen
darf, was man ihnen als schreckliche Wahrheit
zumuten darf, wie Kinder trauern und wie man
sie in ihrem Schmerz begleiten kann - das erläuterte
der Theologe und Supervisor für klinische
Seelsorge, Waldemar Pisarski, im zweiten Referat
des Symposiums.
Diverse Seminare am Nachmittag widmeten sich
speziellen Themen: Silvia Enzner erzählte
von ihren eigenen Erfahrungen und dem Erleben
nach dem plötzlichen Tod ihrer Tochter
vor elf Jahren, gab den Teilnehmern Tipps, was
ihr damals geholfen habe und was man in den
ersten Stunden nach so einem Schock tun könne.
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Mysteröser
Unfall im S-Bahnhof Erding:
62-Jähriger von Zug überrollt
(Merkur vom 24.06.2010)
Erding - Im S-Bahnhof Erding hat sich in der
Nacht auf Donnerstag ein mysteriöser Unfall
ereignet, bei dem ein 62 Jahre alter Mann tödliche
Verletzungen erlitt. Die Polizei geht von einem
Unglück aus.
Zahlreiche Retter rückten in der Nacht
auf Donnerstag an den S-Bahnhof Erding aus.
Dort wurde ein 62-jähriger Erdinger von
einer S-Bahn überrollt. Derzeit ist bon
einem Unfall auszugehen.

Foto: Moritz
Ersten Ermittlungen zufolge wurde der 62-Jährige
von einer S-Bahn überrollt, die um kurz
vor Mitternacht von Erding in Richtung München
losfuhr. Der Lokführer bemerkte nichts.
Den Unfall bekam erst der Lokführer des
nächsten Zuges mit, der gegen 0.30 Uhr
in die Endhaltestelle einfuhr. Er erfasste den
Leichnam noch mit den ersten Rädern.
Unmittelbar danach lief ein Großeinsatz
für den BRK-Rettungsdienst, die Feuerwehr
Erding, die Kreisbrandinspektion, den Bahnschutz,
das Malteser-Kriseninterventionsteam,
die Bundespolizei und die Erdinger Polizei an.
Noch in der Nacht nahm der Kriminaldauerdienst
der Kripo Erding seine Arbeit auf. Mutmaßlich
war der Mann ins Gleisbett gestürzt und
dann überrollt worden. Er dürfte auf
der Stelle tot gewesen sein. Der Zug wurde am
Münchner Ostbahnhof ausfindig gemacht und
untersucht. Die Feuerwehr barg den Leichnam.
Die Bahnstrecke war bis Betriebsschluss gesperrt,
die nächtlichen Züge endeten und starteten
in Altenerding. Der Einsatz war erst nach über
drei Stunden zu Ende.
Hans Moritz
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Juni 2010:
Gemeinde Oberallershausen spendet an KIT
Eine großzügige Spende von 1000
EUR überreichte Pfarrer Hein Winkler aus
Oberallershausen an den Vorstand des Kriseninterventionsteams
Erding Freising e.V. (KIT), vertreten durch
die ärztliche Leiterin Birgit Hecher.
Pfarrer Winkler kennt die Arbeit des KIT und
der Notfallseelsorge aus eigener Erfahrung als
langjähriger Feuerwehrseelsorger und Seelsorger
bei den Johannitern in Allershausen und weiss
nach eigenen Aussagen daher besonders zu schätzen,
was das KIT mit seinen Betreuungen für
die Menschen leistet.
Überhaupt erst ermöglicht hat die
Spende jedoch das langjährige aktive KIT-Mitglied
Rolf Lübkert, der als Prädikant seit
Jahren als Gastprediger in Oberallershausen
tätig ist und dort auch Gottesdienste hält.
In seinem Vortrag im Rahmen der Erwachsenenbildung
Anfang des Jahres in der Gemeinde beeindruckte
er das Publikum mit seinen Schilderungen und
Berichten über die Arbeit der Notfallseelsorge
und Krisenintervention und legte den Grundstein
für diese Spende. Ebenfalls war Lübkert
vor kurzem bei zwei Einsätzen im Kreis
Allershausen als aktiver KIT-Helfer im Einsatz.
Die Arbeit des KIT ist ehrenamtlich und für
alle Betroffenen kostenlos. Da das KIT rein
auf Spenden angewiesen ist, freuen sich die
Mitglieder umso mehr über so eine großzügige
Spende, die unter anderem für die Anschaffung
eines eigenen und neuen Alarmsystems für
die Mitglieder verwendet werden soll.

Foto v.l.: Prädikant und KIT-Helfer Rolf
Lübkert, Pfarrer Hein Winkler, Birgit Hecher
(ärztliche Leiterin KIT)
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Mai 2010:
schwerer Verkehrsunfall bei Taufkirchen/Vils
(Münchner Merkur vom 24.05.2010)
Am Morgen des Pfingstmontag krachte es am Ortseingang
von Taufkirchen. Polizeiangaben zufolge fuhren
zwei 19-Jährige in einem VW Golf in Richtung
Taufkirchen. Kurz hinter der Ortstafel verlor
der Fahrer die Kontrolle über sein Auto.
Der Golf prallte mit so heftiger Wucht gegen
einen Baum dass zunächst beide Insassen
schwer verletzt eingeklemmt wurden. Die Feuerwehren
Taufkirchen und Dorfen rückten aus, um
die Verletzten zu befreien. Einer erlitt so
schwere Verletzungen, dass er mit dem Rettungshubschrauber
ins Klinikum München-Harlaching geflogen
wurde. Das Malteser-Kriseninterventionsteam
kümmerte sich um die Angehörigen.
Der Schaden beträgt rund 3000 Euro
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Vater tötet Sohn
und verletzt Mutter schwer -
KIT betreut überlebendes Kind
(Münchner Merkur vom 03.04.2010)
hier
gehts zum Artikel...
Jeden
dritten Tag ein neues Trauma (Münchner
Merkur vom 26.01.2010)
Freising - Steigende
Einsatzzahlen verzeichnete das Kriseninterventionsteam
(KIT) Erding/Freising im Jahr 2009.
Mit 124 Einsätzen waren die
Helfer im Durchschnitt jeden dritten
Tag im Einsatz.
Die Arbeit des Kriseninterventionsteams
wird jetzt deutlich höher geschätzt
als noch vor einem Jahr. Foto: fkn
Sie betreuen Angehörige nach
dem Tod eines geliebten Menschen
und stehen nach einem schweren Verkehrsunfall
oder dem Tod eines Kindes bei. Aber
sie kommen auch nach Unfällen
im öffentlichen Bereich, etwa
am Flughafen oder bei Familienfeierlichkeiten,
zum Einsatz dies sind die
Aufgaben des Kriseninterventionsteams.
Unsere Arbeit und die Nachbetreuung
der Angehörigen in solchen
Situationen ist enorm wichtig, damit
die Menschen das Geschehene später
besser verarbeiten können,
betont KIT-Vorsitzender Klaus Hippe.
Es ist wissenschaftlich erwiesen,
dass ohne den Einsatz unserer Helfer
ein hoher Prozentsatz der betroffenen
Personen später Gefahr läuft,
ernsthafte psychische Probleme zu
entwickeln oder sogar dauerhaft
psychisch zu erkranken.

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Januar 2010: S-Bahn erfasst Spaziergänger:
Rentner lebensgefährlich verletzt
(Münchner Merkur vom 21.01.2010)
Altenerding - Lebensgefährlich verletzt
worden ist ein älterer Mann, der zwischen
Aufhausen und Altenerding von einer S-Bahn erfasst
wurde. Der Bahnverkehr war über eine Stunde
unterbrochen.

Am Donnerstagnachmittag wurde auf der S-Bahn-Strecke
zwischen München und Erding ein circa 80-Jähriger
lebensgefährlich verletzt. Bislang ist
unklar, ob es sich um einen Unfall oder einen
Selbstmordversuch handelt. Ersten Ermittlungen
des Kriminaldauerdienstes der Kripo Erding zufolge
handelt es sich um einen zirka 80 Jahre alten
Mann aus Erding. Er ging am Donnerstagnachmittag
auf dem Weg neben dem S-Bahn-Gleis. Gegen 15.45
Uhr wurde er auf Höhe der Firma Riemerschmid
aus noch nicht geklärter Ursache von einer
Richtung Erding fahrenden S-Bahn erfasst. Angeblich
soll er einen Schritt aufs Gleis gemacht haben.
Wir wissen derzeit noch nicht, ob es sich
um einen Unfall handelt, oder ob sich der Mann
das Leben nehmen wollte, so Hans-Peter
Kammerer, Sprecher des Polizeipräsidiums
Oberbayern-Nord in Ingolstadt.
Der Spaziergänger wurde auf den Weg zurückgeschleudert.
Der Zug kam erst nach einigen hundert Metern
zum Stehen. Beim Eintreffen des Roten Kreuzes
und der Feuerwehr Altenerding war der Mann noch
bei Bewusstsein. Er wurde nach der Erstversorgung
im BRK-Rettungswagen mit dem Rettungshubschrauber
Christoph I ins Klinikum München-Schwabing
geflogen. Laut Kammerer besteht Lebensgefahr,
das Opfer selbst konnte bislang keinerlei Angaben
machen. Der Zugführer wurde wegen eines
schweren Schocks behandelt.
Die Feuerwehr kümmerte sich bis zum Eintreffen
des Malteser-Kriseninterventionsteams um
ihn und die rund 80 Reisenden. Zunächst
haben wir den Zug gesichert und vom Stromnetz
getrennt, damit keine Gefahr mehr besteht,
berichtet Zweiter Kommandant und Einsatzleiter
Markus Irl. Er hatte 21 Kräfte und vier
Fahrzeuge im Einsatz. In Absprache mit dem Notfallmanager
der Bahn habe man sich entschlossen, die Passagiere
in den Triebwagen zu lassen. Die Insassen wurden
per Lautsprecherdurchsage informiert. Ein Ersatz-Zugführer
fuhr die S-Bahn schließlich in den Bahnhof
Altenerding.
Der Bahnverkehr war bis kurz nach 17 Uhr unterbrochen.
Eine Sprecherin der Bahn teilte mit, dass mitten
in der abendlichen Stoßzeit zwischen Markt
Schwaben und Erding ein Schienenersatzverkehr
mit sieben Bussen aufgebaut wurde. Die erste
Bahn fuhr wieder um 17.07 Uhr.
(Hans Moritz)
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23
Jähriger nach Party von Zug erfasst-
KIT Erding Freising betreut Angehörige,
Freunde und den Zugführer (Dezember 2009)

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Neues
Fahrzeug fürs Kriseninterventionsteam
26.05.09 - ErdingFacebook

Große Freude über das neue Einsatzfahrzeug:
Hannelore Ewald-Schiebener, KIT-Einsatzleiter
Claus Hippe, Ford Ewald-Geschäftsführer
Jürgen Weisse und Alex Bauer, 2. Vorsitzender
des KIT, bei der Übergabe. Foto: Kressiereri
Erding - Das Kriseninterventionsteam (KIT) des
Malteser Hilfsdienstes Erding-Freising hat ein
zweites Einsatzfahrzeug in Dienst gestellt.
Die fünf bei Verkehrunfällen getöteten
Menschen forderten auch den Ehrenamtlichen um
Claus Hippe allerhand ab. Wir mussten
die Eltern über den Tod ihrer Kinder informieren
und haben dann seelischen Beistand geleistet,
berichtet Hippe. So viel wie in diesem Jahr
habe man schon lange nicht mehr zu tun gehabt.
Der aus Spenden finanzierte Ford Transit wurde
vom Autohaus Ewald übergeben. Dessen Inhaberin
Hannelore Ewald-Schiebener sowie Geschäftsführer
Jürgen Weisse legten nicht nur 1000 Euro
drauf, sondern gaben den Wagen auch noch günstiger
ab. Nicht zuletzt sorgten sie für die adäquate
Ausstattung im Inneren sowie das Blaulicht auf
dem Dach.
Der erste Einsatzwagen steht nun zwischen beiden
Landkreisen am Flughafen, das neue Gefährt
ist in Erding stationiert. Damit müssen
wir nicht mehr so oft mit unseren Privatfahrzeugen
ausrücken, so der Einsatzleiter.
Auf 15 ehrenamtliche Helfer kann er rund um
die Uhr zurückgreifen. (ham)
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Erding
- Immer öfter gefragt sind die Ehrenamtlichen
des Kriseninterventionsteams Erding/Freising
(Jan
2009)
Klaus Hippe leitet das KIT Erding/Freising.
Foto: ham
Nach schweren Unfällen, Familientragödien
oder dem plötzlichen Tod eines nahen Angehörigen
sind nicht nur Ärzte, Rettungssanitäter
oder die Feuerwehr mit schwerem Bergegerät
gefragt. In den meisten Fällen leiden die
Seelen der Nahestehenden, Zeugen, Unfallgegner
oder sogar die der Ersthelfer. Dann schlägt
die Stunde des Kriseninterventionsteams (KIT)
Erding Freising. Gemeinsam mit Notfallseelsorgern
treten die Ehrenamtlichen den Kampf gegen die
Traumatisierung an.
104 Mal rückten die Helfer um KIT-Vorsitzenden
Klaus Hippe aus. "Damit waren wird im Schnitt
jeden vierten Tag im Einsatz", zieht Pressesprecherin
Birgit Hecher Bilanz über das Jahr 2008.
Hippe lobt die immer stärker werdende Präsenz
bei der Betreuung von Menschen nach einem traumatisierenden
Ereignis. Gerade in den ersten Stunden sei der
Beistand extrem wichtig. In diesem Zusammenhang
appelliert er an alle Einsatzkräfte, am
Unglücksort teilweise noch sensibler vorzugehen.
Dass das KIT immer öfter alarmiert wird,
davon zeugt ein zweites Einsatzfahrzeug, das
im Januar in Dienst gestellt wurde. Auch konnte
Hippe weitere Helfer begrüßen. Sie
beendeten im Dezember ihre Ausbildung. Nach
Angaben Hechers haben die neuen KITler bereits
erste Einsatzerfahrungen gesammelt. Nicht nur
ihnen gilt Hippes Dank, sondern auch allen Spendern,
denn das KIT arbeitet ausschließlich ehrenamtlich.
(ham)
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Teilnehmer
absolvieren KIT Ausbildung erfolgreich
Das Kriseninterventionsteam Erding Freising
e.V. (KIT) und die Notfallseelsorge bekommen
"Nachwuchs". Stolz zeigt sich Ausbildungsleiter
Michael Thoma über die Leistungen der Absolventen
des ersten Grundlagenkurses "Notfallseelsorge
und psychosoziale Notfallversorgung". In
einer 40 stündigen Ausbildung wurden die
Teilnehmer in die Arbeit der Krisenintervention
und Notfallseelsorge eingeführt. Mit auf
dem Programm standen Unterrichtseinheiten in
Psychotraumatologie, Betreuung bei Tod im häuslichen
Bereich, Überbringen von Todesnachrichten
mit der Polizei sowie das Vorgehen bei Einsätzen
in Großschadenslagen und Psychohygiene.
Die künftigen "Kriseninterventionsberater"
und Notfallseelsorger unterstützen das
Kriseninterventionsteam KIT und die Notfallseelsorge
in den Landkreisen Freising und Erding. Das
KIT kümmert sich um Menschen, die nach
einem Notfallereignis nicht körperlich,
sondern seelisch verletzt wurden und steht ihnen
in den ersten Stunden nach diesem Ereignis zur
Seite. Der Verein arbeitet ausschließlich
ehrenamtlich und ist auf Spenden angewiesen.
Weitere Infos erhalten sie im Internet unter:
www.arbeitskreis-krisenintervention.de

Foto: Üben für den Ernstfall: Die
Teilnehmer des Grundkurses Krisenintervention
und Notfallseelsorge: v.l. sitzend: Ausbilder
Michael Thoma, Teilnehmer Christina Draheim,
Wolfram Krüger, Mario Marchese, Rebecca
Christlhuber, Iris Menzinger-Sachsenhauser,
Karsten Schaller, Rolf Lübkert, Helmut
Krüger, Hermann Kraus. Im Vordergrund v.l.:
Daniela Morbach, Angela Schmidt. Nicht auf dem
Bild: Joachim Salzmann
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18 Jähriger
läuft über Bahngleise und wird schwer
verletzt -
KIT betreut Zugführer (Juli 2009)
hier gelangen Sie zum
Zeitungsartikel...
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Arbeitskreis Krisenintervention e.V., Landshuter Strasse 55,
85435 Erding, 1. Vorsitzender Klaus Hippe,
www. Arbeitskreis-krisenintervention.de
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